G. Buskamp, ein Gast des Hauses schrieb diese Zeilen ...

 

Versteckt wohl hinter wilden Rosen,
ein rotes Schindeldach sich duckt.

Die Traufe morsch und grün von Moosen,
und aus den Fenstern Leere guckt.

So steht das Haus, seit langer Zeit vergessen –
vom Verfall bedroht.

Einst Heimstatt einer holden Maid,
die dort ein Leben lang gewohnt.

Ehmine Raß, so hieß das Mädchen,
vertraulich „Miele“ auch genannt.

Am Damenstrand war sie das Kätchen,
ein jeder Gast hat sie gekannt.

Heut‘ nun ist dieses Haus verwandelt,
und ist des Ortes schmucke Zier.

Was einst den Janusplatz verschandelt,
lockt nun den Gast zu Tee und Bier.

Das „Lütje Teehuus“, so sein Name,
hält mehr als es zunächst verspricht.

Einst Aschenputtel, doch jetzt Dame,
das Innenleben – ein Gedicht.

Es schmückt das Haus in neuer Art,

vor kurzem noch ein hohl` Gerippe,
ein junges Team, gekonnt und smart,

des Juister Jungen Axel Rippe.

Lütje Teehuus

Es wurde im Jahre 1802 gebaut und steht heute unter Denkmalschutz.

Fast 84 Jahre wohnte Willhelmine Marie Focken Raß, geborene
Vißer (1846–1930) in diesem Haus.
Oma Raß hinterließ eine Tochter, Ehmine. Sie ist noch heute jedem Juister unter dem Namen „Miele“ in guter Erinnerung. Wie ihre Mutter war auch sie im Sommer als Badefrau am Damenstrand beschäftigt.

„Miele“ (1885–1969) wohnte bis zu ihrem Tode im elterlichen Haus.
Ein Gast schrieb folgende Zeilen über sie:

 

„Liegt eine Insel, nordseeumbraust,

bleichblonde Locken, sturmwindzerzaust.
Lachender Himmel und Meer und Sand,
lachendes Mädchen im Töwerland.“


JUIST-GASTRONOMIE

Axel Rippe

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26571 Nordseebad Juist

fon 04935 914356
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